Santa Croce ist nach einer längst abgerissenen Kirche benannt und das Sestiere, das die meisten Besucher durchqueren, ohne es zu bemerken — Piazzale Roma und der Tronchetto-Parkplatz, wo jede Autoreise nach Venedig endet, liegen beide innerhalb seiner Grenzen.

Was es hier gibt

Jenseits des Verkehrsknotenpunkts am Westrand wird Santa Croce schnell ruhiger. Der Fondaco dei Turchi, ein veneto-byzantinischer Palazzo, der einst osmanische Kaufleute beherbergte und heute das Naturhistorische Museum beherbergt, liegt ungefähr im Herzen des Sestiere am Canal Grande. In der Nähe ist der Campo San Giacomo dell'Orio einer der angenehmsten, unaufgeregtesten Plätze der Stadt — ein echter Nachbarschaftstreffpunkt mit einigen guten, unprätentiösen Restaurants und fast keinem der Besucherströme der Plätze näher am Rialto.

Warum es mehr als eine Durchgangsstation ist

Die meisten Besucher erleben Santa Croce nur als letzte Etappe vor Piazzale Roma oder als erste Minuten nach der Ankunft — es lohnt sich, das zu überdenken, da das Viertel an den Rialtomarkt-Bereich in San Polo grenzt und einige der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im historischen Zentrum bietet, gerade weil es übersehen wird.

Praktische Hinweise

Wer mit Auto, Zug oder Bus ankommt, durchquert Santa Croce ob gewollt oder nicht — es lohnt sich, eine zusätzliche Stunde einzuplanen, um sich wirklich umzusehen, statt direkt Richtung Rialto oder San Marco zu eilen.